„Vaterschaftstest“ bei Primitivpflaumen durchgeführt

Forschungsergebnisse einer molekularbiologischen Artenanalyse

Am Freitag, 25. 11. 2016 werden um 19 Uhr im Christian-Ludwig-Atterseesaal zu Steinbach bei freiem Eintritt die mit Spannung erwarteten ersten Ergebnisse zur Primitivpflaumenforschung präsentiert. Mit Herrn DI Bernd Kajtna (Verein Arche Noah), DI Eduard Mader (Fa. Molexe) und DI Franz Höglinger (Ökologe und Botaniker) sind hochkarätige Fachexperten zur Primitivpflaumenforschung zu Gast.

Da die Forschung zur Herkunft der Zwetschken/Primitivpflaumen noch am Anfang steht, hat Arche Noah eine Artenanalyse in Auftrag gegeben. Mittels einer molekularbiologischen Untersuchung von Blattproben aus den Sortenerhaltungsgärten der Arche Noah und aus unserer Naturparkregion soll geklärt werden, wie die einzelnen Primitivpflaumen untereinander verwandt sind. „Durch die Artenanalyse der Firma Molexe in Oberhofen erhoffen wir uns mehr Klarheit über die Verwandt-schaftsverhältnisse und weitere Erkenntnisse zur Entstehung und Verbreitung der Primitivpflaumen,“ erklärt DI Bernd Kajtna. Dieser Abend verspricht spannend und informativ zu werden.

Die 16 Blattproben aus der Naturparkregion, die der Artenanalyse unterzogen wurden, entstammen von mittlerweile schon seltenen Primitivpflaumenarten wie Bidling, Ziparte, Zwispitz, Punze, Pemse und Rotzwetschke. Diese hat die „SOKO Zwetschke“ heuer, unter tatkräftiger Unterstützung und Begeisterung der Besitzer dieser Bäume, entdeckt und kartiert!

 

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