Naturparkschule

Das AgrarBildungsZentrum Salzkammergut war die erste von derzeit 10 Naturparkschulen des Naturpark Attersee-Traunsee, die zu einer Naturparkschule entwickelt wurde.

Das AgrarBildungsZentrum ist zum einen die erste Naturparkschule Oberösterreichs und zum anderen österreichweit die erste Naturparkschule für 15 bis 18-jährige. Ganz besonders hervorzuheben ist auch, dass sich die zukünftigen Landbewirtschafter mit dem Thema Naturschutz sowie nachhaltiger Bewirtschaftung auseinandersetzen und das Gelernte in den eigenen Betrieben in die Tat umsetzen.

Eckdaten

Projektdauer: Jänner 2013 - laufend
Projektpartner: AgrarBildungsZentrum Salzkammergut (abz)
Ansprechpartner Naturparkschule im abz: DI Franz Spalt, Dipl. Päd. Theresia Ruhdorfer

Aktuelle Projekte des Jahres 2018/2019

Erfolgreiche Rezertifizierung Herbst 2018

Rezertifizierung NU Schule ABZ Salzkammergut

Im Herbst 2018 wurde das ABZ Salzkammergut von Johann Meyr aufgesucht, seines Zeichens Prüfer für das Zertifikat "Naturparkschule". Nach rund 4 Jahren werden Naturparkschulen evaluiert - also geschaut, ob die Kriterien für Naturparkschulen auch eingehalten werden und die Projekzusammenarbeit mit Leben erfüllt wird. Wir dürfen vorweg nehmen, dass Herr Meyr - ehemaliger Hauptschuldirektor im Naturpark ObstHügelLand - sehr begeistert war von den Projekten, das ABZ Salzkammergut seit der Auszeichnung im Jahr 2013 umgesetzt hat.

Zitat Johann Meyr aus dem Beurteilungsbogen vom 12.11.2018: "Ausgezeichnet war mein Eindruck von allen Leistungen und Aktivitäten dieser Schule. DI Mayr als Motor dieser Bemühungen und die Mitarbeit aller Lehrer dieser Schule machen diese zu einem Vorzeigeprojekt der Region mit all den positiven Auswirkungen auf die Ziele eines Naturparks! Gratuliere - selten so etwas gesehen!"

SchülerInnen und LehrerInnen aktiv beim Zwetschkenfest 2018 

Waldwerkstatt für Kinder
wer spuckt am Höchsten
wer spuckt am Weitesten
Technik ist gefragt
die besten Weiten genau im Blick
 

Zwetschkenbaumskulptur für den "Laufsteg ins Zwetschkenreich"

Fleißige Schüler in der Schultischlerei
grobe Arbeiten zuerst
ein Schmuckstück wird übergeben
 

gegurgelt - geraschelt - geknackst

Zum Naturpark-Tag "Landschaften voller Tonkünstler" des ersten Jahrganges der Fachrichtung "Hauswirtschaft" standen verschiedene Workshops auf dem Programm: Wasserspiele am (im) Traunsee, Im Waldkammergut, Wildes für Gaumen und Geist, So schmeckt Naturpark und Windspiele mit Naturmaterialien selbst gestalten. 

Mit großer Motivation und Freude starteten die Schüler/-innen an einem regnerischen Tag als Tonkünstler durch und statt am Traunsee wurde das "Wasserflötenspiel" in der Almhütte durchgeführt. Die SchülerInnen in der Küche bereiteten verschiedene Köstlichkeiten vor wie z. B. Wildkräuter-Burger oder Giersch-Limonade.

Das Projekt „im Waldkammergut“ wurde trotz des Regens ein Highlight. Mit Spielen und Geräuschwahrnehmung wurde uns „der Wald“ nähergebracht. Auch das Kräuter sammeln, das gestalten von Windspielen und das bauen von Ahornholz zu Pfeifen ließ den Tag wie im Flug vergehen. Am Nachmittag wurde der Projekttag mit Foto- und Videopräsentationen zu den einzelnen Stationen und mit einem Fingerfood-Buffet aus der Lehrküche würdevoll abgeschlossen.

(Text von den SchülerInnen Kronberger, Würflinger, Henzinger, Eisl)

Wälder voller Töne
hörst du mich?
Maipfeiferl schnitzen
Klangkunstwerke basteln
da hör man nur
Präsentation der Werke
 

g´stirlt, gs´pannt und zsamg´ramt… tatkräftiger Einsatz auf der Kreuzing-Alm

Im Zuge eines 2-tägigen Projekttages halfen 17 SchülerInnen des 2. Jahrganges im Zuge ihres landwirtschaftlichen Praktikums bei der alljährlich vorbereitenden Almpflege und Zaunsanierung auf der Kreuzing-Alm, der größten Alm im Äußeren Salzkammergut. 

Unter der Leitung von Maria Mayr und Stephan Sternad (beide Praxislehrer Landwirtschaft) wurden gemeinsam mit den Almbauern der Weidegenossenschaft Kreuzing Alm die Weideflächen von Astwerk freigeräumt, Stämme und große Äste mit der Seilwinde gezogen und Zaunpfähle neu gesetzt und bespannt. Der strenge Winter mit dem vielen Schnee hat die Weidezäune niedergedrückt und dadurch an der Weideinfrastruktur massive Schäden verursacht.

Josef Felleitner, Obmann der Weidegenossenschaft, rechnet mit mehr als 1000 Zaunpflöcken, die heuer neu gesetzt werden müssen. Insgesamt begrenzen rund 3000 Zaunpfähle „Stirl“ mit einer Zaunlänge von ca. 16 Kilometern das ca. 70 ha große Almweidegebiet mit großen und kleinen Koppeln. Aufgetrieben werden in diesen Tagen etwa 100 bis 120 Weidetiere von 15 Landwirten. 

Zur Belohnung gabs zum Abschluss für die fleissigen und hungrigen Helfer "a guats Bradl“ im zugehörigen Gasthof Kreuzing-Alm.

Wichtige Arbeit auf der Kreuzing-Alm
Kreuzing-Alm
Weidezaun

 

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