Eröffnung Elternhaltestelle

Naturparkschule
VS Schörfling

Seit 29. Juni 2018 trägt die Volksschule Schörfling am Attersee offiziell den Titel „Naturparkschule“. Eifrige Schüler:innen und Lehrer:innen haben seither einige Naturpark-Projekt durchgeführt.

Den Tag der Artenvielfalt nahm sich die 4A-Klasse der VS Schörfling zum Anlass, um ihr Wissen über Insekten zu vertiefen. In Büchern und im Internet recherchierten die Schülerinnen und Schüler Interessantes über die kleinen Tiere. Dabei erfuhren wir viele erstaunliche Dinge z.B., dass es Eintagsfliegen schon vor den Dinosauriern gab oder warum Nachtfalter zum Licht fliegen. Am spannendsten war es natürlich, als die Kinder Insekten schließlich selbst betrachten konnten. Mit der Lupe wurden Regenwürmer genauestens beobachtet, wir bestimmten Bodentiere und das Mikroskop nutzten wir, um tote Fliegen, eine Hummel und Teile eines Hornissennests zu untersuchen. Es war ein spannender Tag!

2a, 3b und 4ab machen noch ein Schmetterlings- und Marienkäfer-Projekt. Sobald die bestellten Larven da sind, geht es los.
Schmetterlinge und Marienkäfer:
Im Juni wird an der VS Schörfling ein Schmetterlingsprojekt gestartet. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Distelfalters über 3 bis 5 Wochen miterleben können. Dazu wird zunächst ein Paket voller Raupen in den Klassenzimmern eintreffen. In Aufzuchtsbecher können die Raupen dann bis zur Verpuppung beobachtet werden. Schließlich siedeln diese in die Voliere um und wir warten gespannt, bis die Schmetterlinge schlüpfen.
Wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen, dass sich die Schmetterlinge in unserer Schmetterlingswiese wohlfühlen.
Auch die Entwicklung von Marienkäfern wird beobachtet.

Im Religionsunterricht wurde die im Vorjahr angelegte Schmetterlingswiese optimiert. Es wurde teilweise neu umgegraben und neue Samen gesät.
Außerdem sammelten die Kinder für Bäume. Es wurde an einem gut ausgewählten Platz am Schulgelände ein Apfelbaum gepflanzt – ein bienenfreundlicher, alter einheimischer roter Boskop.

Ein Bericht von Paul Gaigg, Florian Schlücke und Lucian Winter

Unser Naturparkführer Wolfgang kam uns bereits in der Früh barfuß entgegen. Alle marschierten dann los zu den Agerinseln. Dort erfuhr die Klasse viele spannende Infos zu Wasserinsekten.

Wir lernten auch, wie man die Tiere durch die Anzahl der Schwanzspitzen auseinander halten kann. Zusammen haben wir Gräser gepflückt und  ein Stück angebissen, um einen Pinsel zu machen. Dann haben wir  an verschiedene Stellen Wasserinsekten gesammelt und später beobachtet. Wir fanden einige Köcherlarven und vieles mehr.

In der Jausenpause haben wir Fußball mit der ganzen Klasse gespielt. Später haben wir den Wassercheck gemacht und fest gestellt, dass in der Ager „gutes Badewasser“ ist.

Zum Abschluss haben wir ein Spiel gespielt, das hieß Fledermaus. Der Heimweg war sehr heiß, aber toll.

Ein Bericht von Juliane Schachinger, Xaver Drack und Laura Staudinger

Als wir von der Ager zurückkamen, erwartete uns bei der Schule die Naturschützerin Ursula. Ursula begrüßte uns und wir bastelten als Klasse Namensschilder. Nachdem wir uns beratschlagt hatten, was wir machen wollten, stand fest: Wir wollten das erste Laufspiel spielen! Wir bildeten zwei Mannschaften. Ursula erklärte uns das Spiel. Wir mussten aus unseren Feldern die Zahnstocher sammeln. Das Spiel hatte uns allen sehr viel Spaß bereitet. Es war uns danach ziemlich heiß. Zum Glück war ein großes Zelt als Sonnenschutz aufgestellt. Wenig später teilten wir uns abermals in Gruppen auf. Jede Gruppe bekam ein Insektenpuzzle. Man musste sich ein paar Schmetterlingsarten merken, um gut mitmachen zu können. Etwas später erklärte Ursula welche Pflanzen der Schmetterling isst, als Raupe. Außerdem erfuhren wir, warum es so wichtig ist die Futterpflanzen zu erhalten, weil manche Schmetterlingsraupen nur bestimmte Kräuter fressen. Danach kündigte Ursula etwas Tolles an. Nämlich dass wir Samenbomben machen würden. Gemeinsam verrührten wir die Mischung aus Erde, Lehm und Schmetterlingssamen. Zum Schluss sahen wir aus wie Schleimmonster.  Kurze Zeit später wurden wir in Zweiergruppen aufgeteilt.  Man durfte sich einen beliebigen Arbeitsplatz aussuchen.  Wir arbeiteten an Arbeitsblättern über die Baukünste der Insekten. Weil es so heiß war, bereitete Steffi (Lehrerin) mit dem Wasserschlauch eine kleine Erfrischung vor: sie spritzte alle nass.  Zum Abschluss probierten wir ein weiteres Spiel aus. Zapfenweitwurf: es ging darum Tannenzapfen in einen Eimer zu werfen. Ganz am Ende bekamen wir als Geschenke Bücher über gefährdete Tiere und mehr. Danke schön für den tollen Tag!

Geschrieben von: Franziska, Jana und Ivano

Am Anfang fuhren wir mit dem Bus zum Hackelhof.

Dort stiegen wir aus und wanderten mit Julia über die sehr hügelige Waldlandschaft. Der Bauer fuhr mit dem „Odl“-Fass vorbei und wir mussten uns alle die Nase zuhalten, weil es so stank, bäh. Wir gingen in den Wald und merkten, dass es viel kühler war als draußen. Julia erzählte uns von Weinbergschnecken, die wir gesucht und gefunden haben. Sie erklärte uns außerdem, dass man junge Fichtenspitzen essen kann, sie leicht zitronig schmecken und Energie spenden. Unsere Führerin belehrte uns, dass Buchenblätter auch essbar sind.  Wir wanderten immer weiter bergauf. Als Sitzplatz benutzen wir Holzstämme. Oben angekommen  spielten wir auf der Loitzenwiese.  Julia erzählte uns die Geschichte von Frau Holle. Das Märchen ist einem besonderen Strauch gewidmet, dem Hollerstrauch, vor dem man den Hut ziehen sollte.

Kontaktdaten:

Dir. Barbara Pabst
T 07662 64 83
dir.vs4861@gmail.com