Weiterbildungen für Bildungskonto „Regionaler Naturschutzplan“
Die Kunst des Obstbaumschneidens vom Profi erlernt
Gleich anmelden für 28. Februar 2026
Inhalt:
Bei diesem ganztägigen Seminar werden die Teilnehmer von dem Experten Heimo Strebl in die theoretische und praktische Welt der Kulturführung von Obstbeständen eingeführt.
Im theoretischen Teil des Obstbaumschnittkurses werden die Gründe für den Obstbaumschnitt, Baum- und Erziehungsformen, Wuchsgesetze der Obstbäume, Lebensabschnitte der Bäume und zugehörige Schnittarten und die Durchführung der einzelnen Schnittarten behandelt.
Außerdem werden Schnittzeiträume für die einzelnen Obstarten, Besonderheiten einzelner Obstarten, Werkzeuge und Schnittführung und der Wundverschluss erläutert.
Kosten:
20 € Mitglied Verein Naturpark Attersee-Traunsee
26 € Nichtmitglied
Preise verstehen sich exkl. Verpflegung
Termine:
Samstag, 21.02.2026 in Reindlmühl (TP: Reschenwirt, Grasberg)
Samstag, 28.02.2026 in Aurach am Hongar (TP: Hacklhof, Hainbach)
Teilnehmer:
max. 20 Personen
Leitung:
Heimo Strebl
Anmeldung erforderlich:
Naturparkbüro Attersee-Traunsee
Steinbach 5
4853 Steinbach am Attersee
+43 7663 20135
naturpark@attersee-traunsee.at
Samstag, 07.03.2026 von 9 – 17 Uhr
Alte Obstsorten zu erhalten ist das Anliegen vieler Landwirte und Gartenbesitzer. Oft sind es die eigenen regionalen Sorten, welche man weiter nutzen möchte.
Bei diesem Veredelungskurs erlernen Sie die Grundlagen und Techniken der Veredelung bei verschiedenen Obstarten in Theorie und Praxis.
Treffpunkt:
Christian Ludwig Attersee-Saal,
Gemeindezentrum Steinbach am Attersee, 4853 Steinbach 5
Kosten:
30 € Mitglied Verein Naturpark Attersee-Traunsee
55 € Nichtmitglied
Preis exkl. Skriptum und exkl. Verpflegung
Teilnehmer:
max. 15 Personen
Leitung:
Gabriele und Klaus Strasser
Anmeldung erforderlich:
Naturparkbüro Attersee-Traunsee
Steinbach 5
4853 Steinbach am Attersee
+43 7663 20135
naturpark@attersee-traunsee.at
Gespräche mit Expertinnen und Experten
Welche Pflanzenarten wachsen auf unseren Wiesen? Welche sind harmlos – und welche gefährlich? Diese Exkursion vermittelt praxisnah, wie man Giftpflanzen und Neophyten erkennt, ihre Standorte einschätzt und ihre Auswirkungen auf Mensch und Tier versteht. Dabei wird das Bewusstsein für Biodiversität und ökologische Zusammenhänge geschärft – ein wertvoller Beitrag für nachhaltige Landnutzung und Naturbildung.
Der regionale Naturschutzplan trägt zur Erhaltung unserer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft bei. Je nach Region gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsziele.
In dieser Abendveranstaltung werden die Naturschutzplanbetriebe nach einem Kurzvortrag zu einem speziellen Naturthema in ein Fachgespräch mit den jeweiligen Expertinnen und Experten und einem gegenseitigen Austausch eingeladen.
Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag ‚Regionaler Naturschutzplan‘ gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Datum: 25.03.206
Uhrzeit: 19 – 20:30 Uhr
Ort: ABZ Salzkammergut
Kursdauer: 1,5 Einheiten
Zielgruppe: ÖPUL Naturschutzplanbetriebe
Kursbeitrag: 20,00 € Kursbeitrag ohne Förderung, 20,00 € Kursbeitrag gefördert von Land und EU
Fachbereich: Umwelt und Naturschutz
Anrechnung: 1,5 Stunde(n) für Agrarpädagogik, 1 Stunde(n) für ÖPUL23-RNP (Regionaler Naturschutzplan)
Freitag, 10.04.2026 von 9 – 17 Uhr
Den wilden Bestäubern begegnen
Blütenbesuchende Insekten sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme. Ihre Bestäubungsleistung ist ein Grundpfeiler unserer Biodiversität; ohne sie würde unsere Landschaft drastisch anders aussehen. Dieser Kurstag richtet sich an Interessierte und an Imkerinnen und Imker, die die Verwandten ihrer Honigbiene, aber auch Bestäuber wie Schwebfliegen, Falter und Käfer kennen lernen wollen.
In diesem eintägigen Kurs erhalten die Teilnehmenden faszinierende Einblicke in die Bestäubungsökologie. Wie sieht der geeignete Lebensraum für Bestäuber aus? Welche Vielfalt an Formen, Farben und Düften bieten Blüten an. Wie unterscheiden sich die wilden Bestäuber von der Honigbiene?
Es wird neben theoretischen Grundlagen auch sehr viel Wert auf eigenständiges Erleben gelegt.
Teilnehmende erkunden unter dem Mikroskop Blütenpflanzenarten und ihre Bestäubergruppen. Gemeinsam machen wir erste Schritte bei der Artbestimmung von Hummeln und Tagfaltern. Spannende Feldbeobachtungen machen die Wechselwirkungen zwischen Blütenpflanzen und Bestäubern erlebbar.
Unser Arterhaltungsgarten in Weyregg am Attersee bietet einen geeigneten Platz um die Natur zu erforschen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und melden Sie sich zu unserem Kurs an.
Anmeldung: naturpark@attersee-traunsee.at
Veranstaltungsort: Arterhaltungsgarten Weyregg am Attersee / Gasthaus Sonne, Weyregg
Dauer: 9 – 17 Uhr
Verpflegung auf eigene Kosten:
Teilnahmegebühr: 15 Euro
Teilnehmer:
max. 15 Personen
Leitung:
Martin schlager
Anmeldung erforderlich:
Naturparkbüro Attersee-Traunsee
Steinbach 5
4853 Steinbach am Attersee
+43 7663 20135
naturpark@attersee-traunsee.at
Samstag, 11.04.2026 von 9 – 17 Uhr
Wir schauen dem Profi über die Schultern, beteiligen uns aktiv an der Nektarmessung und lernen Vertiefendes zur Bestäubungsökologie.
Eine Kombination aus Lehr- und Erhebungsworkshop kommt auf dich zu. Wir wollen an diesem Tag messen, wie die Nektarbeschaffenheit der Pflanzen zu unterschiedlichen Tageszeiten an unterschiedlichen Blüten ist. Wir vergleichen abgeschirmte mit offenen Blüten um zu sehen, wieviel Nektar die Blütenbesucher entnommen haben.
Lerne die Methodik der Erhebung, erfahre Neues über Bestäuber und schlüpfe in die Rolle des Forschers.
Anmeldung: naturpark@attersee-traunsee.at
Veranstaltungsort: Arterhaltungsgarten Weyregg am Attersee / Gasthaus Sonne, Weyregg
Dauer: 9 – 17 Uhr
Verpflegung auf eigene Kosten:
Teilnahmegebühr: 15 Euro
Teilnehmer:
max. 15 Personen
Leitung:
Martin schlager
Anmeldung erforderlich:
Naturparkbüro Attersee-Traunsee
Steinbach 5
4853 Steinbach am Attersee
+43 7663 20135
naturpark@attersee-traunsee.at
Wildknigge – eine Weiterbildung in der Naturvermittlung und für Naturinteressierte
Wald und Wild sind seit jeher untrennbar miteinander verbunden, bedingen sich und fördern sich gegenseitig. Wir betrachten unsere heimischen Wildtiere, ihre Lebens- und Verhaltensweisen und ihre jeweiligen unabdingbaren Rollen und Ansprüche im Ökosystem Wald.
Stets im Hinblick auf den Lebensraum Wald und dessen Funktionen, werden wir Fährten und Spuren lesen und Kulinarisches von Kraut, Strauch und Baum verkosten, mit welchem sich das wertvolle Fleisch vom Wild in der Küche und Selchkammer veredeln lässt.
Impulse und Aktionen für die Einbindung von „Wild und Wald“ in Naturführungen aller Art werden den Teilnehmenden mitgegeben. Das Wissen über Wildbiologisches, Mythisches und Volkskundliches wird lebhaft erzählt und lässt sich wunderbar in die eigenen Naturvermittlungen einbinden.
Nebenbei wird das für Naturführungen relevante Wissen aus dem Jagd- und Forstgesetz aufgefrischt und ein Einblick in die österreichische Jagdkultur gegeben.
In dieser intensiven Exkursion beleuchten wir unsere heimischen, jagdbaren und nicht jagdbaren Wildtiere und beantworten Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen Hirsch & Reh eigentlich?“ Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag Regionaler Naturschutzplan gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Änderungen vorbehalten.
Datum: 11.04.2026
Uhrzeit: 9 – 17 Uhr
Ort: Neukirchen bei Altmünster
Kursdauer: 8 Einheiten
Zielgruppe: Bäuerinnen und Bauern, Interessierte, Kräuterpädagog:innen, Naturvermittler:innen, Waldpädagog:innen
Kursbeitrag: 55,00 € Kursbeitrag ohne Förderung, 55 € Kursbeitrag gefördert von Land und EU
Fachbereich: Umwelt und Naturschutz
Mitzubringen: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung
Anrechnung: 4 Stunde(n) für Agrarpädagogik, 8 Stunde(n) für ÖPUL23-RNP (Regionaler Naturschutzplan)
Weiterbildungsveranstaltung für ÖPUL-Zuschlag: Regionaler Naturschutzplan
Welche Pflanzenarten wachsen auf unseren Wiesen? Welche sind harmlos – und welche gefährlich? Diese Exkursion vermittelt praxisnah, wie man Giftpflanzen und Neophyten erkennt, ihre Standorte einschätzt und ihre Auswirkungen auf Mensch und Tier versteht. Dabei wird das Bewusstsein für Biodiversität und ökologische Zusammenhänge geschärft – ein wertvoller Beitrag für nachhaltige Landnutzung und Naturbildung.
Der regionale Naturschutzplan trägt zur Erhaltung unserer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft bei. Je nach Region gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsziele.
Eine Exkursion bei Betrieben und auf wertvollen Flächen mit Input und gegenseitigem Austausch.
Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag Regionaler Naturschutzplan gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Änderungen vorbehalten.
Datum: 02.05.2026
Uhrzeit: 09 – 12 Uhr
Ort: St. Lorenz
Kursdauer: 3 Einheiten
Zielgruppe: Bäuerinnen und Bauern, ÖPUL Naturschutzplanbetriebe
Kursbeitrag: 25,00 € Kursbeitrag ohne Förderung, 25€ Kursbeitrag gefördert von Land und EU
Fachbereich: Umwelt und Naturschutz
Mitzubringen: für die Exkursion im Freien bitte wetterfeste Kleidung
Anrechnung: 3 Stunde(n) für Agrarpädagogik, 3 Stunde(n) für ÖPUL23-RNP (Regionaler Naturschutzplan)
Weiterbildungsveranstaltung für ÖPUL-Zuschlag: Regionaler Naturschutzplan
Diese Exkursion führt in eine einzigartige Kulturlandschaft, in der die Lärche (Larix decidua) eine zentrale Rolle spielt. Die Teilnehmer:innen lernen die ökologischen Besonderheiten, die historische Nutzung und die Bedeutung dieser offenen Waldweideformen für Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft kennen.
Der regionale Naturschutzplan trägt zur Erhaltung unserer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft bei. Je nach Region gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsziele. Eine Exkursion bei Betrieben und auf wertvollen Flächen mit Input und gegenseitigem Austausch.
Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag Regionaler Naturschutzplan gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Änderungen vorbehalten.
Datum: 09.05.2026
Uhrzeit: 09 – 12 Uhr
Ort: Neukirchen bei Altmünster
Kursdauer: 3 Einheiten
Zielgruppe: Bäuerinnen und Bauern, ÖPUL Naturschutzplanbetriebe
Kursbeitrag: 25,00 € Kursbeitrag ohne Förderung, 25,00 € Kursbeitrag gefördert von Land und EU
Fachbereich: Umwelt und Naturschutz
Mitzubringen: für die Exkursion im Freien bitte wetterfeste Kleidung
Anrechnung: 3 Stunde(n) für Agrarpädagogik, 3 Stunde(n) für ÖPUL23-RNP (Regionaler Naturschutzplan)
Weiterbildungsveranstaltung für ÖPUL-Zuschlag: Regionaler Naturschutzplan
Am Betrieb von Christian Danter sehen wir uns an, wie eine Wiesenrenaturierung funktionieren kann und wie sich die Wiese im Lauf der Jahre weiterentwickelt. Mit der Biologin Claudia Wolkerstorfer erkunden wir die Flächen und erkennen ökologische Zusammenhänge.
Der regionale Naturschutzplan trägt zur Erhaltung unserer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft bei. Je nach Region gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsziele.
Eine Exkursion bei Betrieben und auf wertvollen Flächen mit Input und gegenseitigem Austausch.
Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung für den ÖPUL Zuschlag Regionaler Naturschutzplan gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 anerkannt.
Änderungen vorbehalten.
Datum: 21.07.2026
Uhrzeit: 9 – 12 Uhr
Ort. Berg im Attergau
Kursdauer: 3 Einheiten
Zielgruppe: Bäuerinnen und Bauern, ÖPUL Naturschutzplanbetriebe
Kursbeitrag: 25,00 € Kursbeitrag ohne Förderung, 25 € Kursbeitrag gefördert von Land und EU
Fachbereich: Umwelt und Naturschutz
Mitzubringen: für die Exkursion im Freien bitte wetterfeste Kleidung
Anrechnung: 3 Stunde(n) für Agrarpädagogik, 3 Stunde(n) für ÖPUL23-RNP (Regionaler Naturschutzplan)
Zusammenfassung weiterer Angebote in Oberösterreich findest du hier (klicken und runter-scrollen):
Wir haben für dich die wichtigsten Förderungen zusammengefasst. Du kannst auch direkt die Website vom Land Oberösterreich besuchen und vertiefende Informationen über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten erfahren.

Der Regionale Naturschutzplan ist eine festgelegte Gebietsabgrenzung, innerhalb derer bestimmte Auflagenpakete zur Bewirtschaftung von Naturschutzflächen von den landwirtschaftlichen Betrieben ausgewählt und zur Förderung beantragt werden können.
Gebietskulisse:
Politische Gemeinden:
Altmünster, Aurach am Hongar, Gmunden, Grünau im Almtal,
Gschwandt, Kirchham, Pinsdorf, Scharnstein, Schörfling am Attersee, St. Konrad, Steinbach
am Attersee, Traunkirchen, Weyregg am Attersee
Klein strukturierte Landwirtschaft mit Schwerpunkt Grünland und Milchwirtschaft
Lärchenweiden und Lärchenwiesen kommen im Naturpark noch relativ häufig, insbesondere an exponierten Lagen vor
Reich strukturierte Landschaft mit Nutzungstypen wie Streuobstwiesen, Magerwiesen und Feuchtwiesen
Steilflächen verwalden zunehmend
Ziele des Regionalen Naturschutzplans:
- Sicherung und Entwicklung der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft mit hohem Wiesen- und Weidenanteils mit abgestuften Nutzungsintensitäten und -zeitpunkten
- Offenhalten der von Verwaldung bedrohten Grünlandflächen
- Erhaltung der regionaltypischen Lärchenwiesen und -weiden
- Erhaltung und Umwandlung in artenreiche Wiesentypen
- Sicherung und Entwicklung von Streuobstwiesen, Baumreihen und Heckenzüge durch Pflegemaßnahmen
Generelle Auflagen:
- Lage der Flächen innerhalb der Gebietskulisse
- Teilnahme an einer Bildungsveranstaltung
Mit diesem Antragsformular können Förderungen für Naturschutzmaßnahmen gefördert werden, auf die keines der unten angeführten Formulare zutrifft.
Darunter fallen beispielsweise die Förderung für Projekte von Naturschutzorganisationen oder Vereinen mit direktem Naturschutzbezug, Förderungen für Ufersanierungen in Europaschutzgebieten oder Investitionen in innovative Projekte.
Ziel dieser Förderaktion ist es, neue Lebensräume für bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu schaffen. Diese Förderung soll einen Anreiz bieten, die Vielfalt von Natur und Landschaft zu erhöhen. Vorhaben können in dieser Maßnahme dann gefördert werden, wenn sie einen entsprechenden ökologischen Mehrwert für die Natur oder eine Bereicherung des Landschaftsbildes unserer Heimat bewirken.
Die Pflege ökologisch wertvoller Flächen und die Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen für ökologische Zwecke (Brachestreifen, Heckenanlage, …) sind auch im ÖPUL 2023 – 2027 wieder möglich.







